Diese Woche war die größte seit Langem. Der rote Faden beim FamilyManager: Du sollst schneller finden, was du suchst, und Web und App sollen sich gleich anfühlen. GymBo hat Supersätze und Zirkel auf Vordermann gebracht. Und am Ende zeige ich dir, wie ich das alles neben meinem Vollzeitjob schaffe.

FamilyManager: Eine Woche Aufräumen, Angleichen und Neues

Alles, was hier steht, steckt in Version 2.2.7. Die läuft gerade im Test (TestFlight, Build 611) und ist noch nicht im App Store. Sobald sie live ist, melde ich mich hier.

Leichter zurechtfinden

Heute und Aufgaben

Kalender und Wechselplan

Familie, Credits, Sicherheit

Noch in Arbeit

Diese Dinge sind noch nicht im Test:

GymBo: Supersätze und Zirkel laufen rund

Wer mit Supersätzen oder Zirkeln trainiert, hat jetzt eine klarere Ansicht. Die Gruppen sind markiert, und du kannst sie als Block verschieben. Pläne starten in der richtigen Reihenfolge und bleiben beim Speichern erhalten.

Die Statistiken (Mesozyklus, Verlauf, Vergleich) zählen alle Übungen mit, auch wenn eine mehrfach im Training vorkommt. Auf der Apple Watch wechseln links und rechts auch ohne iCloud-Sync ab. Ein kaputter Plan bricht den Abgleich nicht mehr ab.

Roadlight und TrackForKids

Diese Woche ruhig, in beiden Projekten gab es keine neuen Änderungen.

Wie das nebenher geht

Die Frage bekomme ich oft: „Wie schaffst du das eigentlich?“ Neben meinem Vollzeitjob baue ich FamilyManager. Die ehrliche Antwort: nicht, indem ich mehr arbeite, sondern indem ich viel Zeit in den Ablauf gesteckt habe und kaum noch in einzelne Handgriffe.

Ein Tag, zwei Rollen: Claude baut, ich entscheide. Zeitleiste von „Laufend“ bis „Abends“: Claude sammelt und sortiert, ich wähle aus, Agents bauen, ich prüfe und gebe frei.

So sieht ein normaler Tag aus:

  1. Claude sammelt automatisch ein, was reinkommt: Wünsche aus unserem Voting-Tool, Issues auf GitHub, Nachrichten aus Slack, Feedback aus TestFlight.
  2. Morgens liegt alles aufbereitet vor mir: sortiert, priorisiert, mit einer Einschätzung.
  3. Ich wähle aus, was heute gebaut wird. Alles andere bleibt bewusst liegen.
  4. Tagsüber, während ich im Job bin, arbeiten KI-Agents die Aufgaben ab: planen, umsetzen, testen, sich gegenseitig prüfen.
  5. Abends schaue ich mir die Ergebnisse an, probiere aus und gebe frei. Dann geht ein neuer Testbuild raus.

Das klappt nur, weil ich an drei Stellen selbst gefragt bin: Priorisieren (was bringt Familien wirklich etwas?), Pläne lesen (stimmt das technisch?) und Prüfen (grüne Tests heißen noch nicht, dass es sich richtig anfühlt).

Man kann nebenher richtig gute Sachen bauen, aber nicht, indem man einer KI einen Wunsch zuruft. Sondern indem man automatisiert, was sich wiederholt, und die Entscheidungen selbst behält.

Was hast du schon automatisiert, das dir jeden Tag Zeit zurückgibt? Und was fehlt dir im FamilyManager noch? Schreib es mir.