Das Ritual

Kian konnte nicht schlafen. Seine Gedanken wirbelten umher wie Laub im Herbstwind. Wo war Liam? Hatte er Ceara gefunden? Würde er erledigen können, was er ihm aufgetragen hatte? Hoffnung war alles, was ihm geblieben war. Er musste Vertrauen in die Ausbildung seines Sohnes, in seine Stärke, seinen Mut haben. Schwerfällig erhob er sich, streckte den Rücken durch und füllte einen Tonkrug mit Wein. Sei stark, Liam. Nun hängt alles von dir ab.


Die Sonne stand hoch am Himmel, Vögel sangen in den Baumkronen, Kinder rannten kreischend über den Dorfplatz. Alle Vorbereitungen waren nahezu abgeschlossen und Kian schlenderte mit hinter dem Rücken verschränkten Armen zwischen den gedeckten Tischen hindurch hinüber zur Feuerstelle. Er betrachtete den Pfahl, das Podest, das aufgeschichtete Holz und erwartete einen Anflug von Nervosität, aber da war nichts außer Leere.

»Hallo Kian«. Er drehte sich um und sah, dass Colin hinter ihm stand.

»Colin«, sagte er und versuchte, ihm zu vermitteln, dass er kein besonderes Interesse an einer Unterhaltung hatte.

»Wie geht es dir?«, frage Colin.

Ohne Erfolg.

»Gut. Es geht mir gut, denke ich. Es ist schön geworden, der Platz ist bereit, die Gemeinschaft wohl auch?«

»Ja, alle sind bereit. Aber ich kann Ceara nicht finden. Weißt du, wo sie ist? Ihr steht euch doch sehr nahe, fast wie Vater und Tochter. Daher nahm ich an ...«

»Ich habe keine Ahnung, Colin.« Kian drehte sich weg, sah wieder auf den Scheiterhaufen und dachte an seinen Sohn.

»Hm, ok. Und dein Sohn? Ich kann auch deinen Sohn nicht finden, Kian. Das ist doch merkwürdig, findest du nicht auch?«

»Colin«, sagte Kian, ohne sich umzudrehen, »beide sind erwachsen und ich bin nicht ihr Kindermädchen. Denkst du, ich habe heute nichts anderes im Sinn, als den Aufenthaltsort meines Sohnes und des Mädchens?«

»Natürlich Kian, tut mir leid. Ich dachte nur ...«

Kian hob die Hand.

»Schon gut, ich weiß, was du gedacht hast. Belassen wir es dabei. Ich weiß nicht, wo die Kinder sind. Aber ich bin sicher, sie werden hier sein, wenn es losgeht. Wann ist es so weit?«

»Eine knappe Stunde.«

Colin war gekränkt, Kian scherte sich nicht darum.

»Gut. Sie werden da sein. Hab Vertrauen.«

»Was immer du sagst, Kian.« Colin legte ihm eine Hand auf die Schulter, aber Kian machte keine Anstalten, sich umzudrehen.

»Mach‘ es gut, Kian. Du wirst mir fehlen.«

Damit drehte Colin sich um und ging. Kian hatte nichts übrig für schwache Menschen, sie verärgerten ihn. Wie konnte ein Mann nur so weich sein? Du wirst mir fehlen. Was für ein dummes Geschwätz. Irgendwann wirst du der Älteste sein, Colin. Bis dahin hast du noch viel zu lernen.

Was war nur mit seinem Dorf passiert? Wie konnte alles so aus den Fugen geraten? Wann waren die Männer so mimosenhaft geworden? Fehlte nur noch, dass sie anfangen würden, sich um die Kinder zu kümmern. Kian schüttelte den Kopf. Ihr seid schwach, allesamt! Ohne mich könnt ihr nicht überleben. Ihr werdet jämmerlich zu Grunde gehen, aussterben, wie alte, zu fett gewordenen Dinosaurier. Bei dem Gedanken strich er sich über den etwas zu sehr gewölbten Bauch und schmunzelte. Vielleicht sollte ich bleiben, dachte er. Bleiben, und sehen, was passiert.

Ein törichter Gedanke. Er wusste genau, was geschehen würde, wäre er nach Sonnenaufgang noch am Leben. Dennoch, wenn Liam versagt, wird mein Tod umsonst sein und es wird niemand hier sein, der die Gemeinschaft anführt. Sie sind alle schwach und keiner von ihnen ist ein Anführer.

Er konnte es nicht ändern, nicht mehr. Im Grunde war es sein Fehler gewesen, aber er hatte alles dafür getan, diesen ungeschehen zu machen. Würde Liam Schiffbruch erleiden, es wäre nicht seine Schuld. Nichts von alle dem, was geschehen war, war seine Schuld. Warum musste Ceara auch ihre Beine breitmachen? War es nicht die Aufgabe der Frau, dafür zu sorgen, dass der Samen des Mannes sein vorbestimmtes Ziel nicht erreichte? Wie hätte er das verhindern sollen? Schwäche, wohin er auch sah. Männer wie Frauen. Das Ritual spielte keine Rolle mehr. Selbst wenn Liam seiner Aufgabe gerecht werden würde, alles die Ordnung behielt, hatte er keine Hoffnung für das Überleben des Dorfes. In einigen Stunden würde er tot sein, was sollte es ihn also kümmern? Ich lebe für das Dorf, und ich sterben für das Dorf. Aber sie haben es nicht verdient, niemand von ihnen. Ihr solltet sterben, jeder Einzelne von euch. Ihr verdient es nicht, zu leben.

Und plötzlich war da dieser Gedanke. Er kam so unvorhergesehen wie ein Sommergewitter, heftete sich fest und hatte nicht vor, wieder zu verschwinden. Liam würde versagen, das war so sicher wie Schnee im Winter. Also wozu das alles? Das Dorf würde ihn brauchen, bliebe morgen der Sonnenaufgang aus. Wer sollte die Welt, ihre Welt, aus dem Chaos führen? Wer außer ihm wäre dazu in der Lage, einen Plan zu entwerfen, die Führung zu übernehmen und das Leben aller zu retten? Niemand von euch sollte gerettet werden. Niemand. Ich bin seit Jahren alleine und sehr gut zurechtgekommen. Nutzlos seid ihr, nutzlos und schwach.

Kian verließ den Dorfplatz. Heute würde es kein Feuer geben.

Liam stolperte querfeldein durch den Wald. Sein Hemd war ebenso blutgetränkt wie seine Hände. Übelkeit kroch durch seinen Körper wie ein Wurm, der ihn von innen auffraß. Als er zugestochen hatte, musste er sich übergeben. Dann saß er eine Weile auf dem kalten Waldboden und wunderte sich darüber, dass seine Augen noch Tränen produzieren konnten. Sie flossen ungehemmt und lange. Das Atmen fiel ihm schwer, Schwindel und Kopfschmerzen ließen seine Beine bei dem Versuch, aufzustehen, einknicken wie dürre Äste. Sein Körper hatte jegliche Kraft verloren, sein Geist war schon seit seiner Kindheit die meiste Zeit willenlos. Kian hatte aus ihm eine leere Hülle gemacht, er war zum Sklaven seines Vaters geworden. Was hatte er getan?

Er übersah eine Wurzel und fiel der Länge nach hin. Das Messer, dass er immer noch in der Hand hielt, landete einige Meter vor ihm auf dem Boden. Das Aufstehen war ein Kraftakt, er beachtete das Messer nicht und lief weiter durch den Wald, zurück nach Sneem. Er würde seinem Vater erzählen, was passiert war. Und er würde stolz auf ihn sein. Sich selbst aber würde er nie wieder im Spiegel betrachten können. Zu groß war die Schuld, zu übermächtig das schlechte Gewissen. Er hasst sich für das, was er getan hatte und noch mehr dafür, was er noch zu erledigen hatte.

Kian betrat seine Hütte und verstaute einige Dinge in seinem Jutesack. Gerade so viel, wie er brauchen würde, um ein paar Kilometer weiter ein neues Leben zu beginnen. Ohne Schwäche, ohne Schuld, ohne Vergangenheit. Vielleicht, dachte er, suche ich mir ein neues Dorf. Oder ich gründe eine neue Gemeinschaft. Er dachte darüber nach, wen er mitnehmen konnte. Meinen Sohn? Zu schwach. Colin? Armselig. Adair? Nicht meine erste Wahl. Ein neues Dorf, eine neue Gemeinschaft. Neue Regeln, neue Gesetzte. Ich bin der König, der Herrscher, der Heilsbringer. Er lächelte. Ich bin Gott.

Liam erreichte das Dorf kurz nach der Mittagszeit. Die Zeremonie musste bereits begonnen haben. Er schlich sich unbemerkt in seine Hütte, füllte den Badezuber und entzündete das Holz unter dem Fass. Dann entledigte er sich seiner Kleider, warf das blutige Hemd ins Feuer und stieg in das noch kalte Wasser. Es dauerte lange, bis das Blut von seiner Haut abgewaschen war. Gerade als er sich ein Handtuch um die Hüften geschlungen hatte, klopfte es an der Tür.

»Wer ist da?« Mit einem schnellen Blick sah er sich um, auf der Suche nach etwas, dass verraten könnte, was er getan hatte. Das Wasser war rot gefärbt, er zog den Korken aus dem Abfluss und sah dabei zu, wie es unerträglich langsam abfloss.

»Hier ist Adair. Darf ich eintreten?«

»Gib mir einen Moment, ich steige grade aus der Wanne.« Noch immer war der Zuber zur Hälfte gefüllt. Mach schon, los! Mach schon!

»Liam, es ist dringlich. Die Feierlichkeiten haben begonnen, aber ich fürchte, wir haben ein Problem.«

Liam ging zur Tür, öffnete sie einen Spalt, das Handtuch noch umgebunden, und streckte den Kopf nach draußen.

»Was ist los? Ich weiß, ich bin spät dran. Noch ein paar Minuten, dann bin ich da.«

»Das ist es nicht«, sagte Adair. Er war seltsam blass, kleine Schweißperlen standen auf seiner Stirn, obwohl es heute nicht besonders heiß war.

»Ist etwas passiert?« Die Nervosität, die seit dem Vorfall im Wald nicht gänzlich verschwunden war, schlug Liam unerwartet heftig in den Magen und er zuckte unweigerlich zusammen.

»Ich hoffe nicht, aber ...« Adair zögerte, musterte Liam und betrachtete ihn skeptisch.

»Liam, ist alles in Ordnung?«

Er schluckte, bemühte sich um eine aufrechte Haltung, sein Magen wehrte sich mit Krämpfen.

»Wie gesagt, ich bin spät dran. Was ist denn nun?«

Adair sog die Luft durch zusammengepresste Zähne ein und plusterte die Wangen auf. Ein Schwall heißen Atmens schlug Liam entgegen.

»Wir können deinen Vater nicht finden.«

Kian hatte sich die Stiefel geschnürt, den Jutesack auf den Rücken geschnallt und war auf dem Weg in den Wald. Sollen sie doch sehen, wo sie bleiben! Ganz sicher hatten sie bereits begonnen, ihn zu suchen, Eile war geboten. Er lief abseits der üblichen Pfade, um möglichen Suchern zu entgehen. Die Sonne lugte durch die Baumkronen, dennoch war es zu kalt für diese Jahreszeit. Am Horizont zogen tiefschwarze Wolken auf, Blitze zuckten durch den Himmel, kurz darauf grollte leise der Donner. Noch war das Unwetter weit entfernt, aber in den Bergen konnte sich das schnell ändern. Vorboten des Untergangs, dachte Kian und beschleunigte seine Schritte. Ihr werdet alle sterben, und ihr verdient es! Er musste in etwa auf der Höhe seines Verschlages sein, als ihm ein glänzender Gegenstand ins Auge fiel.

Ungewöhnlich, dachte er. Niemand läuft abseits der Trampelpfade durch den Wald. Man findet hier nicht mehr heraus, wenn man sich einmal verirrt hat.*

Er trat näher und erkannte das Messer, das vor ihm auf der Erde lag. Die Klinge war blutverschmiert, das meiste davon bereits getrocknet und beinahe schwarz. Als er sich nach unten beugte, erkannte er die Initialen auf dem Griff: LM. Konnte das sein? Liam McGregor? Hatte er sich in seinem Sohn getäuscht? War er seiner Aufgabe nachgekommen? Waren Ceara und ihr Baby tot? Er kniete sich auf den Waldboden und nahm das Messer in die Hand. Es wog schwer, beinahe so, als könnte er die Tat noch spüren. Zweifel überkamen ihn, nagten an seinem Plan und ließen ihn zögern. Was, wenn ich mich geirrt habe? Wenn Liam getan hat, worum ich ihn gebeten hatte? Dann bin ich es, der die Welt aus den Fugen kippt.

Mit dem Messer in der Hand saß er im Schatten eines großen Baumes und dachte nach. War es besser, heimzukehren? War Liam in der Lage gewesen, eine neue Einhunderteins zu besorgen? Erledigte er das womöglich gerade in diesem Moment?

Dann muss ich zurückkehren. Ich muss es in Ordnung bringen, das Ritual stattfinden lassen. Und wenn er keinen Ersatz für Ceara findet? Wenn er zu spät zurückkommt und das Zeitfenster sich bereits geschlossen hat? Wenn die Sonne aufgeht und die Gemeinschaft nur aus einhundert Mitgliedern besteht? Was passiert dann? War dann alles umsonst? Kann Liam das schaffen? Kians Geist lieferte sich einen unerbittlichen Kampf zwischen Glauben, Hoffen und Misstrauen. Die Blitze zucken jetzt gefährlich nahe über seinem Kopf, die Donnerschläge waren so laut, dass er seine Gedanken kaum hören konnte. Mutters Zorn.

Ich muss zurück. Wie konnte ich nur so töricht sein? Liam ist mein Sohn, mein Fleisch und Blut und stärker, als er selbst geglaubt hat. Natürlich hat er erledigt, worum ich ihn gebeten hatte. So habe ich ihn erzogen. Was ist nur mit dir los, Kian?

Er schob das Messer in seinen Gürtel und machte sich auf den Weg zurück ins Dorf.

Liam schloss die Tür, ohne Adair etwas zu erwidern. Er konnte nicht, hätte nicht gewusst, was er sagen sollte. Wo konnte sein Vater sein? Die Feierlichkeiten hätten längst beginnen, Kian ausgelassen mit den Bewohnern feiern müssen und er selbst sollte eigentlich dabei sein. Stattdessen stand er in seiner Hütte, erschöpft und müde. Wie soll ich das überstehen? Alles hätte nach Plan verlaufen müssen. Du hast alles zerstört, Vater!

Nun war es zu spät. Es gab nichts, das er noch hätte ausrichten können. Draußen wartete Adair auf ihn, wartete auf eine Antwort oder hoffte auf seine Hilfe. Dabei war er nicht einmal mehr in der Lage, sich selbst zu helfen. Am liebsten hätte er sich in sein Bett gelegt, die Decke über den Kopf gezogen und geschehen lassen, was immer passieren würde. Aber dazu hatte ihn sein Vater nicht erzogen. Reiß dich zusammen!

Als er vor seine Hütte trat, war Adair verschwunden. Gott sei Dank. Er ging über den hinteren Teil des Dorfes, der jetzt leer und verlassen war, zur Hütte seines Vaters. Ein Unwetter zog auf und Kian ahnte, dass das kein Zufall sein konnte. Die Sonne macht sich jetzt schon aus dem Staub. Ich kann es ihr nicht verdenken. Er klopfte, bekam erwartungsgemäß aber keine Antwort. Also trat er ein, ohne zu wissen, was genau er zu finden hoffte. Kian würde nicht hier sein, Adair hatte sicher bereits nachgesehen. Wo bist du, Vater? Was hast du vor?

Er setzte sich auf die Bettkante und vergrub das Gesicht in seinen Händen. Tränen waren keine übrig, Traurigkeit hingegen jede Menge. Hilflosigkeit und Angst lagen über ihm wie ein Schatten, und mit jedem Atemzug verlor er mehr und mehr seiner letzten verbleibenden Hoffnung. Das Knarzen der Tür ließ ihn hochschrecken.

»Liam!« Sein Vater trat ein und war offenbar froh darüber, seinen Sohn zu sehen.

»Vater! Wo bist du gewesen? Das Dorf sucht dich.«

Er nahm neben seinem Sohn Platz und zog das Jagdmesser aus dem Ledergürtel.

»Ich habe dir nicht vertraut, mein Sohn. Und das tut mir schrecklich leid.«

Liam nahm seinem Vater das Messer aus der Hand und betrachtete es schweigend. Dann sah er ihn an. Kian sah müde aus.

»Wo bist du gewesen?«

Er erzählte seinem Sohn, was er vorgehabt hatte, und versuchte, ihm die Hintergründe zu erklären.

»Ich kann verstehen, wenn du wütend oder enttäuscht bist, Sohn. Vermutlich wäre ich es an deiner Stelle auch. Aber versuche, mich zu verstehen. Die Menschen hier sind schwach, kaum fähig, alleine zu überleben.«

»Und du dachtest, ich wäre ebenso schwach ...«

Kian nickte. »Es tut mir leid.«

»Ich kann es dir nicht verdenken.«

»Hast du denn alles erledigt, wie ich es dir aufgetragen habe?«

Liam zögerte einen Moment, dann legte er eine Hand auf das Knie seines Vaters.

»Alles wird gut werden, Vater. Hab Vertrauen. Lass uns die Feierlichkeiten starten, bevor im Dorf noch Panik ausbricht.«

Kian lachte und umarmte seinen Sohn.

»Ich bin stolz auf dich, Junge! Du bist mein Fleisch und Blut und solange du dich hier um alles kümmerst, muss ich mir keine Sorgen machen.«

»Lass uns gehen«, sagte Liam wieder und stand auf.

Die beiden wurden mit Applaus auf dem Dorfplatz begrüßt, Adair kam zu Kian und flüsterte ihm etwas ins Ohr, das Liam nicht verstand. Er goss sich einen Krug voll mit Wein und nahm am Tisch der anderen Söhne Platz.

»Lasst uns beginnen«, sagte er, hob seinen Krug zum Gruße und prostete den anderen zu. Alle um ihn herum lachten und waren ausgelassen.

Liam lachte nicht.

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